Ekkehart Rautenstrauch

Leben und Werk

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ein deutsch-französischer Künstler
lebte seit 1968 in Nantes/Frankreich.
In seinen Arbeiten versuchte Rautenstrauch, Musik und Malerei zu vereinen. So wie Töne, Rhythmen und Klänge sich zu einem Klangraum fügten, so sollte auch in seiner Kunst mit Farben, Zeichen und Bewegung ein "Bildraum" möglich sein. Rautenstrauch begann schon sehr früh, seinen Bildern Schnüre, Seile, Holzlatten und Plastikfiguren vorzulagern. Das sollte einen virtuellen Raum erzeugen und die Plastizität der Bilder hervorheben.
Mit der Stereoskopie gewann er nun endlich einen echten virtuellen Raum. Das Bild, von zwei Blickwinkeln aufgenommen, setzte sich so verzögert in unserem Gehirn zusammen. Ein virtuelles Raumerleben wurde ermöglicht. Sehkästen und "Sehbetrachter"(observateurs stéréroscopiques), mehr Plastik als Sehhilfe, wurden aufgestellt; faszinierende Bilder entstanden.
Auch ohne diese Vorbauten bleiben die Arbeiten komplex und ungewöhnlich, gehen über das Gesehene hinaus.
Ein umfangreiches und breitgefächertes Oevre liegt vor uns.